Bundesverband
für Brandverletzte e.V.

 

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Aktuelle Neuigkeiten

Projekte zur Prävention und dem Abbau von Stigmatisierung an Schulen


Wir bieten Schulen Infomaterial und Unterstützung an, die bereit sind Projekte zur Prävention und zum Abbau von Stigmatisierung durchzuführen.

Hintergrund ist der tragische Unfall, der sich vor einigen Tagen auf dem Bahnhofsgelände in Hameln ereignete. Drei Schüler kletterten auf einen Eisenbahnwaggon, wobei einer stolperte und sich wohl reflexartig an der Oberleitung festhalten wollte. Durch den dadurch ausgelösten Stromschlag ist er sofort verstorben.

Daher stellt unser Verein gern Infomaterialien und Unterstützung bereit, wenn Schulen bereit sind Projekte zum aktuellen Thema, sowie zum Abbau von Stigmatisierung von Narben durchzuführen. Wir empfehlen den Film "Achtung Bahnstrom"  von der Bundespolizei. Ziel soll die Prävention sein, da die Kinder und Jugendlichen heute im Elternhaus oft nur unzureichend über die Gefahren solcher Aktivitäten aufgeklärt werden, oder dieses als Hype, bzw. besondere Mutprobe nutzen.

Wenn solche Aktivitäten überlebt werden, dann oft nur mit schweren Verbrennungen und sogar mit Amputationen. Mit derartigen Narben kann unsere Gesellschaft und auch die Kinder zumeist ganz schlecht umgehen. Das heißt, dass diese Brandverletzten in den Schulen stigmatisiert, diskriminiert und gemobt werden. Das wiederum hat körperliche, erhebliche seelische und psychische Auswirkungen auf diese jungen Menschen. Dem kann vorgebeugt werden, in dem sich die Schüler anhand von Projekten mit dem Thema Stigmatisierung auseinandersetzen.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen. 

 

/Stand: 18.10.2018 Petra Krause-Wloch